Von Beginn an entwickelte sich zwischen den Südpfalz Tigerinnen und den Gästen der HF Untere Saar eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften zunächst mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Technische Fehler auf beiden Seiten und Pech im Abschluss seitens der Südpfalz Tigerinnen prägten die Anfangsphase. Insgesamt war es kein torreiches Spiel, vielmehr dominierten die Abwehrreihen und die Torhüterinnen das Geschehen. Zwar konnten die Südpfalz Tigerinnen immer wieder mit guten Abwehraktionen Akzente setzen, doch insgesamt bot die Defensive den Gästen noch zu viele Lücken, die diese bei guten Abschlussmöglichkeiten konsequent nutzten.
Hinzu kamen einige Zeitstrafen, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit liefen die Tigerinnen einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause gelang es jedoch, den Abstand noch einmal zu verkürzen. Mit einem 9:11 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel wollte das Abschlusspech zunächst nicht abreißen. Gleichzeitig mussten die Südpfalz Tigerinnen erneut ungünstige Zeitstrafen hinnehmen. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht entmutigen und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück in die Partie.
Ab der 43. Minute folgte dann der entscheidende Wandel. Die Abwehr stand deutlich kompakter, die Mannschaft rückte enger zusammen und auch im Angriff wurden die Chancen immer besser ausgespielt. Unterstützt von einer starken Leistung der Südpfalz-Torhüterin Sabrina Zech kämpften sich die Tigerinnen zurück ins Spiel.
In der 45. Minute gelang der Ausgleich zum 15:15. Die Gäste schafften es jedoch sich nochmals mit zwei Toren abzusetzen.
In den letzten Minuten entwickelte sich ein echter Krimi. Die Tigerinnen kämpften um jeden Ball und um jeden Zentimeter. In der 59. Minute wurde der Einsatz belohnt und es gelang erstmals die Führung zum 19:18!
Doch damit war die Partie noch lange nicht entschieden. Die Gäste hatten noch einen letzten Ballgewinn und die Möglichkeit, die Begegnung in den letzten Sekunden auszugleichen, was vor Schlusspfiff jedoch nicht mehr gelang. Ein letzter entscheidender Freiwurf für die Gäste aus rund zwölf Metern sorgte noch einmal für absolute Spannung. Alle Augen waren auf die Ausführung gerichtet doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor.
Nach einer lange Zeit schwierigen und nicht gerade torreichen Partie, bewiesen die Tigerinnen vor allem in der zweiten Hälfte großen Kampfgeist, steigerten sich defensiv deutlich und drehten das Spiel in einer dramatischen Schlussphase noch zu ihren Gunsten.
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